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"Offene Beine" und andere Wundheilunsgstörungen


   
Lasertherapie bei Wundheilungsstörungen

Meine Großmutter litt seit ihrem 45. Lebensjahr an “offenen Beinen”. Ich kann mich nicht erinnern, sie jemals ohne verbundene Unterschenkel gesehen zu haben.
Die damaligen Behandlungsmöglichkeiten waren leider sehr beschränkt: neben gelegentlichen schmerzhaften Wundsäuberungen mittels Pinzetten oder sog. scharfem Löffel brachte man desinfizierende, meist jodhaltige Salben auf und legte bestenfalls einen Kompressionsverband an.


 

In den letzten Jahren wurde die Therapie von chronischen Wundheilungsstörungen regelrecht revolutioniert. Heute gibt es für jede Art von Wunden, bzw. Geschwüren in allen möglichen Stadien moderne Gele und Wundauflagen, die auch mehrere Tage nicht gewechselt werden müssen und meist zur Abheilung führen. Dennoch finden sich immer wieder, insbesondere an den Beinen, Geschwüre, die trotz aller Bemühungen über Monate keine wesentliche Besserungstendenz zeigen, vor allem wenn sie auf dem Boden venöser Erkrankungen, arterieller Durchblutungsstörungen ( z.B. Raucherbeine) oder eines Diabetes mellitus mit zusätzlicher Polyneuropathie entstanden sind.

Hier kommt seit einigen Jahren in speziellen Zentren die “Low-Level-Laser"-Therapie zum Einsatz:

Die lokale Bestrahlung mit energiereichem Licht verstärkt die Durchblutung und erhöht dadurch den Abtransport von Schadstoffen. Gleichzeitig werden sog. Fresszellen zur Bekämpfung von Bakterien etc. und Fibrozyten zur Gewebeneubildung aktiviert.

Diese Anwendung dauert nur einige Minuten und ist vollkommen schmerzlos.

Bei bekannten Durchblutungsstörungen bietet sich die zusätzliche Blut-Bestrahlung mittels “Haemo-Laser” an, die unter anderem die Mikrozirkulation im ganzen Körper, bis in kleinste Gefäße erhöht: Eine 2010 im Iran an 74 Diabetikern mit über 6 Monaten therapieresistenten Unterschenkelgeschwüren durchgeführte Studie erreichte so die komplette  Abheilung von über 62% der Ulcera innerhalb von 2 Monaten (weitere Informationen...)!

Nicht nur bei chronischen Ulcera erweist sich der Low-Level-Laser als hilfreich, auch frische Verletzungen, OP-Narben, Herpesbläschen oder Hautausschläge heilen zusehends rascher ab.
Vorsichtshalber sollten aber alle nicht heilenden Wunden vorher ärztlich untersucht werden, um nicht einen beginnenden Hautkrebs zu übersehen!

Sehr gute Erfolge mit dem Laser konnte ich mittlerweile auch bei der Bestrahlung von oberflächlichen Gelenken oder Sehnenscheiden (z.B. Carpaltunnelsyndrom) und Muskelansätzen (z.B. Tennisarm) beobachten – Schwellung bzw. Schmerzen gingen häufig erstaunlich schnell zurück.

Falls Sie Interesse an dieser neuartigen Behandlungsmethode haben, rufen Sie mich einfach an, oder schicken mir eine e-mail. Ich berate Sie gerne ganz individuell!

Dr. med. C. Greppmair

P.S.  Meine Oma ist übrigens mit – oder trotz - ihrer “offenen Beine”  92 Jahre alt geworden...

 

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